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		<title>Fazit</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 13:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maltey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[So liebe Leute… Jetzt ist das erste Semester auch schon vorbei. Nach anfänglicher Hektik bzgl. des noch nicht ganz ausgereiften Bachelorsystems hat es am Ende doch noch alles geklappt. Das lässt mich für das Sommersemester hoffen, denn irgendwie regelt sich ja doch alles im Laufe des Semesters. Die PE hat mir im Großen und Ganzen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=72&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" title="ciao" src="http://www.freewebs.com/counterstrike-freaks/Tschuess-und-auf-Wiedersehen.jpg" alt="" width="400" height="218" /></p>
<p><span style="color:#000000;"><em>So liebe Leute…<br />
Jetzt ist das erste Semester auch schon vorbei. Nach anfänglicher Hektik bzgl. des noch nicht ganz ausgereiften Bachelorsystems hat es am Ende doch noch alles geklappt. Das lässt mich für das Sommersemester hoffen, denn irgendwie regelt sich ja doch alles im Laufe des Semesters.<br />
Die PE hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, wobei mein persönliches „Highlight“ die Hospitation in der Schule war, da man hier zum ersten Mal während seiner schulischen Laufbahn nicht mehr als Schüler, sondern als angehender Lehrer unter den Kindern/Jugendlichen war. Zum Seminarunterricht ist zu sagen, dass sich Stephan Münte-Goussar größte Mühe gegeben hat, uns die wesentlichen Themata zum (e)Portfolio irgendwie einzuflößen. Trotz zum Teil schwieriger Texte haben wir es doch immer ganz gut geschafft diese zusammen zu „entschlüsseln“. Ich nehme von diesem Seminar auf jeden Fall einige Sachen mit. Denn alleine das Thema „Portfolio in Schulen“ war mir fremd und ich kann mir gut vorstellen, dass in einigen Jahren Portfolios in den verschiedensten Formen als selbstverständlich gelten und wir, die das Seminar besucht haben, dann schon allgemeine Kenntnisse zu diesem Thema vorzuweisen haben<br />
Im Sommersemester kann ich das Seminar „Virtuelle Identität“ nicht besuchen, da an diesem Termin meine Geographie-Vorlesung liegt. Denjenigen, die das Seminar weiterhin besuchen können, wünsche ich viel Spaß und viel Erfolg bei den Prüfungen.</p>
<p></em></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/maltey.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/maltey.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/maltey.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/maltey.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/maltey.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/maltey.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/maltey.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/maltey.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/maltey.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/maltey.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/maltey.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/maltey.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/maltey.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/maltey.wordpress.com/72/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=72&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Interview zum Thema &#8222;Portfolio&#8220; mit Detlef Hannemann (Lehrer an der Max-Brauer-Schule in Hamburg)</title>
		<link>http://maltey.wordpress.com/2009/01/27/interview-zum-thema-portfolio-mit-detlef-hannemann-lehrer-an-der-max-brauer-schule-in-hamburg/</link>
		<comments>http://maltey.wordpress.com/2009/01/27/interview-zum-thema-portfolio-mit-detlef-hannemann-lehrer-an-der-max-brauer-schule-in-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 16:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maltey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[1.) Wie werden Dokumentationen/Sammlungen in ihrer Klasse (2b) präsentiert oder genutzt? Eine Präsentation der Sammelmappe erfolgt nicht. Sie dient auch als Information für die Eltern über den Leistungsstand ihres Kindes. Ansonsten fließt der Inhalt mit in die Bewertung ein. 2.) Wer darf die Dokumentationen/Sammlungen einsehen? Jeden Freitag können die Eltern in die Klasse kommen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=62&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-69" title="klassenraum-1" src="http://maltey.files.wordpress.com/2009/01/klassenraum-1.jpg?w=300&#038;h=225" alt="klassenraum-1" width="300" height="225" /></p>
<p>1.)	Wie werden Dokumentationen/Sammlungen in ihrer Klasse (2b) präsentiert oder genutzt?</p>
<p>Eine Präsentation der Sammelmappe erfolgt nicht. Sie dient auch als Information für die Eltern über den Leistungsstand ihres Kindes. Ansonsten fließt der Inhalt mit in die Bewertung ein.</p>
<p>2.)	Wer darf die Dokumentationen/Sammlungen einsehen?</p>
<p>Jeden Freitag können die Eltern in die Klasse kommen und sich vor oder nach dem Unterricht über den Leistungsstand ihres Kindes informieren.</p>
<p>3.)	Welche Rolle spielen die Dokumentationen/Sammlungen aus vorangegangenen Schuljahren?</p>
<p>Die Sammelmappen werden alljährlich geleert, ihr Inhalt wird mit nach Hause gegeben, landet also nicht in der Akte des Schülers.</p>
<p>4.)	Ist es Ihnen wichtig, folgende Dinge zu vermitteln?</p>
<p>a) Kompetenzdarstellung: „Ja.“</p>
<p>b) (Selbst-)Reflexion: „Ja, das ist mir sehr wichtig. Zur Selbstreflexion dient auch der „Daumenkreis“ am Ende des Schultages, in dem die Kinder sagen, wie ihr Tag war. Zur Unterstreichung ihres Grundgefühls an diesem Tag können sie den Daumen ihrer rechten Hand nach oben oder unten zeigen lassen. (Oder neutral in Mittelposition).“</p>
<p>„Ansonsten geben die Schüler sich auch untereinander Rückmeldungen“.</p>
<p>c) Selbstständiges Lernen</p>
<p>“Selbständiges Lernen ist ein wichtiges Unterrichtsziel für mich. Meine 2. Klasse lässt sich in dieser Hinsicht folgendermaßen unterteilen in folgende Gruppen:</p>
<p>1)10-12 sehr selbständige und selbstbestimmte Schüler, die sich aus den vorhandenen Lernmaterialien einen Teil selbst aussuchen, während ein weiterer Teil vorgegeben ist.</p>
<p>2)	2-3 Schüler können noch nicht sehr selbständig arbeiten, sie brauchen enge Vorgaben.<br />
3)	Und dann gibt es noch die Schüler, die zwischen diesen beiden Extremen liegen. Auch sie dürfen so weit selbstbestimmt arbeiten, wie es ihrer derzeitigen Fähigkeit hierzu entspricht.“</p>
<p>d) Das Lernen-Lernen<br />
“ist ein wichtiges Ziel, für das es gilt, Strategien zu entwickeln.“</p>
<p>e) Selbstbestimmung als eigenständiges Setzen von Zielen, was ein gewisses Maß an<br />
Selbststeuerungskompetenzen voraussetzt:</p>
<p>“Die Lernmaterialien, aus denen sich die stärkeren Schüler selbständig bestimmte Materialien aussuchen können, ist sind von mir vorausgewählt. Insofern liegt eine indirekte Fremdbestimmung vor. Allerdings haben insbesondere die stärkeren Schüler auch die Möglichkeit, eigene Inhalte einfließen zu lassen.“</p>
<p>„Diejenigen Schüler, die noch nicht eigenständig arbeiten können und daher enge Vorgaben benötigen, sind völlig fremdbestimmt und –gesteuert in Ihrem Arbeiten.“</p>
<p>„Selbstständiges, individualisiertes Lernen nimmt zwar großen Raum in unserer Schule und meiner Unterrichtspraxis ein. Wir haben aber dennoch auch zwei Frontalstunden pro Woche – eine für Deutsch und eine für Mathe. In dieser Zeit werden andere Kompetenzen geübt, z.B. das Zuhören.“</p>
<p>„Selbstbestimmung ist für mich gleichzeitig Voraussetzung und Ziel: Voraussetzung in dem Sinne, dass ein bestimmtes Maß an Selbstbestimmungskompetenz vorhanden sein muss, um selbstbestimmt arbeiten zu können. Außerdem meine ich mit Voraussetzung auch, dass das Ziel der Selbstbestimmung nur durch ein schrittweises Einüben von Selbstbestimmung erreicht werden kann.<br />
Wir setzen dabei ganz individuell an den jeweiligen Fähigkeiten und dem Lernstand des einzelnen Kindes an, das individualisierte Lernen wird bei uns großgeschrieben.“</p>
<p>f.) Selbststeuerung i.S. eines eigenständigen Umsetzens fremdbestimmter Ziele:</p>
<p>“Selbstgesteuert ist die Gruppe, die zwischen den schon relativ selbstbestimmt arbeitenden und den noch völlig fremdbestimmt arbeitenden Schülern liegt.“</p>
<p>5.)	Welche sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Werkzeuge/Methoden/Techniken  zum Vermitteln dieser Dinge?</p>
<p>Am wichtigsten ist es dabei, Selbstbestimmung und zum Teil auch Selbststeuerung zuzulassen. Und es braucht hierzu auch eine starke Struktur, in die solches Lernen eingebettet ist, ein verlässliches Gerüst:</p>
<p>a)	In zeitlicher Hinsicht ist ein fester Rhythmus, wie Sie ihn auch auf dem Stundenplan feststellen können, wichtig. Was die Pausen betrifft, so bestimmen wir sie nicht selbst, da wir ja auch die Pausenaufsicht planen müssen. Aber es besteht die Möglichkeit einer ‚offenen Pause’, d.h. die Kinder können die Pause auch im Klassenraum verbringen, solange sie dort nicht toben.</p>
<p>b)	In räumlicher Hinsicht braucht es auch einen Organisationsrahmen: den Kindern muss klar sein, wo sie etwas finden können und wohin sie es nach Gebrauch zurückbringen. Darüber hinaus ermöglichen unser Gruppenraum und die Tischaufteilung im Klassenraum unterschiedliche Sozialformen des Lernens – in der Gruppe, individualisiert und im Klassenverband.</p>
<p>c)	Schließlich ist es wichtig, eine „innere Struktur“ mit den Kindern gemeinsam zu erarbeiten. Damit meine ich bestimmte Rituale, die den Kindern zeigen, wie sie sich bei bestimmten Problemen verhalten müssen. Wenn es einem Kind beispielsweise zu laut im Klassenraum ist, kann es einen Kopfhörer aufsetzen oder eine Klingel betätigen. Wenn ein Schüler oder ein Schülerin eine Frage hat, kann er oder sie sich auf die Bank neben den Lehrertisch setzen und warten, bis es an der Reihe ist.</p>
<p>6.)	 Sehen Sie auch Anwendungsmöglichkeiten solcher Methoden in anderen Bereichen wie Ausbildung, Studium, Erwachsenenbildung, Arbeit im Allgemeinen?</p>
<p>Das e-Portfolio erscheint mir eher für die Erwachsenenbildung geeignet zu sein.</p>
<p>7.)	 Was würden Sie als Portfolio bezeichnen?</p>
<p>Bei uns: eine Sammelmappe im Sinne eines Künstlerportfolios. Diese Mappe ist an unserer Schule, wie bereits in meiner Präsentation erwähnt, nur ein Teil dessen, was in die Leistungsbewertung mit einfließt.<br />
In die Sammelmappe können z. B. Geschichten, Bilder und fertige Planungsseiten aus dem Planungsheft gelegt werden. Die Schüler können zum Teil selbst bestimmen, was sie in die Mappe legen.<br />
Neben dieser Mappe gibt es pro Schüler/in noch einen Ordner mit allen anderen Arbeiten des Schülers/ der Schülerin. Außerdem führe ich pro Schüler/in noch eine Akte in meiner Hängeregistratur, in der Tests und Selbsteinschätzungen gesammelt werden. Auf die Auswahl des Inhalts von Ordner und die Akte haben die Schüler keine Einwirkungsmöglichkeit.<br />
Sammelmappe und Ordner werden am Ende des Schuljahres geleert, ihr Inhalt wird dem Kind mit nachhause gegeben. Die Hängemappe gebe ich, wenn ich eine Klasse oder einen Schüler abgebe, an den nächsten Lehrer weiter.<br />
8.)	 Was halten sie von der Idee, eine solche Leistungsdokumentation als ePortfolio durchgängig während der gesamten Schulzeit und eventuell darüber hinaus (Bewerbung, Job) zu verwenden?</p>
<p>Ich müsste darüber nachdenken. Jedenfalls bin ich misstrauisch, ob ein solches e-Portfolio dem Datenschutz genügend Rechnung tragen würde. Ich sehe da auch Gefahren.</p>
<p>Ein anderer Aspekt ist, dass man für ein e-Portfolio sehr viele Arbeiten digitalisieren müsse, was auch viel Arbeit macht. Und dabei ginge auch der haptische Eindruck von einer Arbeit verloren.</p>
<p>Zudem haben die Schüler bei unserer Methode, bei der nur die Hängemappe an den nächsten Lehrer weiter gereicht wird, auch die Möglichkeit, ein Stück weit wieder ‚neu anzufangen’: neuer Lehrer, neue Chance.</p>
<p>Das unkomplizierte Versenden und Ablegen von Dateien hätte aber natürlich auch Vorteile, es würde die Abgabe und Weitergabe mancher Arbeiten erleichtern.</p>
<p>Insgesamt halte ich ein e-Portfolio aber eher für die Erwachsenenbildung geeignet.</p>
<p>9.)	Was ist die wichtigste Erkenntnis, die Sie bei der Arbeit mit selbständigem Lernen gewonnen haben?</p>
<p>Soziales Lernen geht, jedenfalls in der Grundschule, vor kognitives Lernen. Ein Kind muss sich wohlfühlen, um Leistung zu bringen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/maltey.wordpress.com/62/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/maltey.wordpress.com/62/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/maltey.wordpress.com/62/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/maltey.wordpress.com/62/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/maltey.wordpress.com/62/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/maltey.wordpress.com/62/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/maltey.wordpress.com/62/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/maltey.wordpress.com/62/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/maltey.wordpress.com/62/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/maltey.wordpress.com/62/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/maltey.wordpress.com/62/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/maltey.wordpress.com/62/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/maltey.wordpress.com/62/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/maltey.wordpress.com/62/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=62&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wolfgang Klafki: Bildung als Allgemeinbildung</title>
		<link>http://maltey.wordpress.com/2009/01/06/wolfgang-klafki-bildung-als-allgemeinbildung/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 12:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maltey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wolfgang Klafki]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolfgang Klafki (* 1. September 1927 in Angerburg, Ostpreußen) Wolfgang Klafki ist einer der wichtigsten Vertreter der Kritischen Erziehungswissenschaft. Der Titel seinem Aufsatz lautet: Grundzüge eines neuen Allgemeinbildungskonzepts. Die Besonderheit seiner zeitgemäßen Neubestimmung des Bildungsbegriffes ist, dass er sich dabei auf den Anspruch der klassischen Bildungstheorien, Bildung als Allgemeinbildung zu begreifen konzentriert. Er nimmt Bezug [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=51&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre style="text-align:left;"><strong><img class="aligncenter" title="http://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2007/1005h/image_preview" src="http://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2007/1005h/image_preview" alt="" width="300" height="400" />Wolfgang Klafki (* 1. September 1927 in Angerburg, Ostpreußen)
</strong></pre>
<p>Wolfgang Klafki ist einer der wichtigsten Vertreter der Kritischen Erziehungswissenschaft. Der Titel seinem Aufsatz lautet: Grundzüge eines neuen Allgemeinbildungskonzepts.<br />
Die Besonderheit seiner zeitgemäßen Neubestimmung des Bildungsbegriffes ist, dass er sich dabei auf den Anspruch der klassischen Bildungstheorien, Bildung als Allgemeinbildung zu begreifen konzentriert. Er nimmt Bezug auf Kritik am Bildungsbegriff, den Anforderungen moderner demokratischer Gesellschaften nicht mehr angemessen sei.<br />
Ausgangpunkt von Kafkis Argumentation: „ob der Bildungsbegriff noch oder wieder als zentrale Ziel und Orientierungskategorie pädagogischer Bemühungen verwendet werden könne“ (Klafki 1994, S.43).<br />
Bildung versteht Klafki als zentrale Kategorie für die Diskussion über Begründung, Zielbestimmung und Kritik pädagogischen Handelns.<br />
Im Zuge historischer Entwicklung sei Bildung nicht nur ideen-, sondern auch sozialgeschichtlich zum Privileg wohlhabender Schichten und zum Instrument der Herrschaftsstabilisierung geworden.</p>
<p>Klafki bestimmt Bildung als „Zusammenhang dreier Grundfähigkeiten“ , nämlich der Fähigkeiten :</p>
<p>I.	Zur Selbstbestimmung<br />
II.	Zur Mitbestimmung<br />
III.	Zur Solidarität.</p>
<p>I.	Fähigkeiten zur Selbstbestimmung:<br />
•	Klafki knüpft an Kants Begriff der Mündigkeit an und stellt so eigenen Bildungsbegriff in die Tradition der Aufklärung.<br />
II.	Fähigkeiten zur Mitbestimmung:<br />
•	Reaktion auf die Kritik am fehlenden Bezug des klassischen Bildungsbegriffs auf gesellschaftliche Zusammenhänge; die Bildung über die „Hingabe an die Sache“ hinaus auch die Mitarbeit an der Verbesserung des gesellschaftlichen Ganzen wurde angeschlossen.<br />
III.	Fähigkeiten zur Solidarität:<br />
•	Diese geht über Mitbestimmung hinaus, als sie Klafki zufolge auch die Verantwortung für diejenigen umfasst, die z.B. aufgrund politischer Unterdrückung- ihre Selbst- und Mitbestimmungsmöglichkeiten nicht wahrnehmen können.<br />
Der wichtigste Beitrag Klafkis zur Neubestimmung des Bildungsbegriffs unter den Bedingungen der Gegenwart – Versuch die Bildung als Allgemeinbildung aufzufassen und anzugeben.</p>
<p>Der Begriff der Allgemeinbildung wird in dreifache Weise ausgelegt:</p>
<p>I.	Als Bildung für alle<br />
II.	Als Bildung im Medium des Allgemeinen<br />
III.	Als Bildung in allen Grunddimensionen menschlicher Interessen und Fähigkeiten</p>
<p>I.	Als Bildung für alle:<br />
•	Klafki richtet sich gegen die Festschreibung gesellschaftlich bedingter Ungleichheit der Chancen zur Entwicklung menschlicher Fähigkeiten<br />
•	Jeder Mensch, unabhängig von seiner jeweiligen gesellschaftlichen Position, sollte dieselben Möglichkeiten zur Entwicklung seiner Fähigkeiten haben.<br />
•	Klafki- Vertreter der Bildungsreformbewegung in der 1960er und 1970er.<br />
II.	Als Bildung im Medium des Allgemeinen- als Bildung in dem, was alle angeht:<br />
•	Betrifft die Frage der Auswahl von Bildungsgegenständen: Was muss ein Mensch gelernt, erworben, oder sich angeeignet haben, um als gebildet zu gelten?<br />
•	Welche Unterrichtsinhalte und Prüfungsanforderungen sollen in den allgemein- bildenden Schulen als verbindlich festgelegt werden?<br />
•	Kanonproblem: die Frage ob, und wie ein Kanon, d.h. ein Katalog des für alle Mitglieder einer Gesellschaft verbindlichen Wissens definiert werden kann- heute ich schwieriger denn je, einen solchen Kanon verbindlichen Wissens zu formulieren- Pluralität von Wissensformen, Wertorientierungen und kulturellen Deutungsmustern.<br />
•	Die Lösung dieses Problems: Klafkis „Schlüsselprobleme“<br />
„Allgemeinbildung bedeutet in dieser Hinsicht, ein geschichtlich vermitteltes Bewusstsein von zentralen Problemen der Gegenwart und- soweit voraussehbar- der Zukunft zu gewinnen, Einsicht in die Mitverantwortlichkeit aller angesichts solcher Probleme und Bereitschaft, an ihrer Bewältigung mitzuwirken.<br />
•	Im Mittelpunkt seines Vorschlags zur Bestimmung der Inhalte oder Gegenstände von Allgemeinbildung steht also nicht eine Liste von Wissensgebieten oder Fächern, sondern vielmehr ein Katalog von Schlüsselproblemen.<br />
•	In Bildungsprozessen werden die Fähigkeit und die Bereitschaft zur Teilnahme an gesellschaftlichen Auseinandersetzungen über die alle betreffenden Probleme entwickelt, und zwar unter der Prämisse: Soviel Konsens wie möglich, soviel Dissens wie nötig.<br />
III.	Als Bildung in allen Grunddimensionen menschlicher Interessen und Fähigkeiten:<br />
•	Unmittelbare Anknüpfung an die neuhumanistische Auffassung von Bildung als umfassender und ausgewogener Entfaltung aller menschlichen Anlagen.<br />
•	Fortschreibung von Humboldts Aufzählung der zu entwickelnden Kräfte- bei Humboldt hatten vor allem Verstand, Einbildungskraft und sinnliche Anschauung die Vielfalt menschlicher Vermögen repräsentiert- bei Klafki treten noch soziale, praktisch- technische sowie ethnisch- religiöse Fähigkeiten hinzu.<br />
•	Überzeugung: Bildung bedarf sowohl der Ausgewogenheit und wechselseitigen Ergänzung unterschiedlicher Anlagen als auch der Rücksichtnahme auf individuelle Verschiedenheit.<br />
•	Gegenposition: bei schulischer Bildung gehe es zuallererst um die Vermittlung elementarer Grundfähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Exzerpt zu Émile Durkheims Erziehung und Gesellschaft</title>
		<link>http://maltey.wordpress.com/2008/12/09/exzerpt-zu-emile-durkheims-erziehung-und-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 11:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maltey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durkheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Émile Durkheim (*15. April 1858 in Épinal, Frankreich; † 15. November 1917 in Paris) Im Folgenden referiere ich über den Zusammenhang von Erziehung und Gesellschaft, den der Soziologe Émile Durkheim in seinem 1984 erschienenden Buch „Erziehung, Moral und Gesellschaft“ (insb. S. 37 – 55) versucht zu veranschaulichen. Abschnitt I Zu Beginn des Textes macht Durkheim [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=42&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://www.cas.sc.edu/socy/faculty/deflem/Durkheim.jpg" alt="" width="250" height="322" /></p>
<h5><span style="color:#000000;">Émile Durkheim (*15. April 1858 in Épinal, Frankreich; † 15. Novem</span><span style="color:#000000;">ber 1917 in Paris)</span></h5>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p style="text-align:center;">
<p>Im Folgenden referiere ich über den Zusammenhang von Erziehung und Gesellschaft, den der Soziologe Émile Durkheim in seinem 1984 erschienenden Buch „Erziehung, Moral und Gesellschaft“ (insb. S. 37 – 55) versucht zu veranschaulichen.</p>
<p>Abschnitt I<br />
Zu Beginn des Textes macht Durkheim darauf aufmerksam, dass er das Erziehungsproblem als Soziologe angehen will. Er behauptet, dass man aus soziologischer Sicht die wahre Natur der Erziehung besonders gut zum Vorschein bringen könne und sagt anschließend, dass die Pädagogik stärker von der Sozialisation abhängig sei als jede andere Wissenschaft. In seiner Schrift versucht er die Tragweite aber auch gleichzeitig die Grenzen der Pädagogik aufzuzeigen, was er als das eigentliche Ziel seines Werkes bezeichnet.<br />
Bisher, so kritisiert Durkheim, indem er Thesen von Kant, Mill, Herbart und Spencer aufzeigt, habe die Pädagogik ihren Zweck in individueller Bestimmung, also allein auf das Individuum bezogen, bis es zur höchstmöglichen Entfaltung der von der Natur gegebenen Kräfte, die einen Menschen zum Menschen macht, gekommen ist. Demzufolge gäbe es nur eine einzige Erziehung, die unter allen Menschen unterschiedslos sei. Durkheim beanstandet weiter, dass die Erzieher nur dazu da seien, zu verhindern, dass diese bereits bestehenden von der Natur gegebenen Kräfte nicht verkümmern, von ihrer Richtung abgelenkt werden oder sich zu langsam entwickeln. Dadurch, so stellt Durkheim fest, würden Ort und Zeit des Geschehens der Erziehung ihre Bedeutung in der Pädagogik verlieren. Es gäbe aber keine allgemeingültige Erziehung bzw. „keine Gesellschaft, in der nicht verschiedene pädagogische Systeme nebeneinander existieren und parallel funktionieren“ (S. 45 Z. 28 ff., Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft).<br />
Für dieses Problem gibt Durkheim das Beispiel des Kastensystems. Hierbei handelt es sich um unterschiedliche Erziehungen in den verschiedenen Kasten, die also durch soziale Klassen und verschiedene Wohnorte voneinander abhängig sind und dadurch bestimmt werden. Trotzdem – und das ist Durkheim besonders wichtig zu erwähnen – darf Erziehung keinesfalls vom Zufall abhängen. Die Verschiedenheiten der Erziehung hängen von den jeweiligen Ideen, Bräuchen und Ansichten unterschiedlicher Gesellschaften ab. Im Hinblick auf die Aufgabe eines jeden, die er/sie erfüllen soll – und das verdeutlicht die Tatsache, dass die Erziehung nicht vom Zufall abhängig sein kann –,  sei laut Durkheim die Spezialisierung von großer Bedeutung. Diese Form der „Spezialerziehung“ bilde sich jedoch nicht in Hinblick auf die Ziele jedes Individuums, sondern auf Grund der Bedürfnisse einer jeden Gesellschaft. Der Mensch sei in seinen Fähigkeiten vielseitig einsetzbar. Die Differenzierung der Erziehung erfolge daher durch die Gesellschaft, welche das Ziel habe, den Menschen dahingehend zu erziehen, dass er zum Bestehen und zur Entwicklung der Gesellschaft beitrage. Doch auch hier gibt es Ausnahmen, die die Gruppe derjenigen mit besonderen Fähigkeiten, die nur noch hervorgerufen werden müssen, sein soll. Wenn es bei einem Kind zu einer Spezialisierung kommt, wäre es nicht aus Gründen, die ihm von der Natur gegeben worden sind, da die Menschen – so beschreibt Durkheim sie – „außerordentlich plastisch“ (S. 46 Z. 32, Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft) und dadurch nicht von „intellektuellen oder sozialen Verlagerungen“ (S. 46 Z. 30 ff., Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft) abhängig seien. Die Vielfältigkeit der Erziehung gehe also von den verschiedenen Gesellschaften der Erde aus, die jedoch alle von einer gemeinsamen Basis der gemeinsamen Ideen, Gefühle und Praktiken der Völker ausgehen. Diese Basis wäre laut Durkheim mit bestimmten sozialen Systemen verbunden und von ihnen untrennbar. Dies wäre Durkheim zufolge der Beweis, dass bei der Erziehung immer nach Zeit und Ort unterschieden werden sollte, da jeder Volkstypus einer anderen Erziehung angehört. Er geht sogar noch weiter, indem er ein Beispiel für unterschiedliche Erziehungsziele gibt, und sagt, dass das Individuum seine Persönlichkeit dem Staate widmen sollte und der Staat sich wiederum darum zu bemühen habe das Individuum zu einem autonomen Wesen zu machen, das sein Verhalten selber bestimmen soll. Allgemein kann man also sagen, dass die Bedürfnisse der Zeit sich aufgrund sozialer Bedingungen, „von denen die menschlichen Bedürfnisse abhängen“ (S. 47 Z. 34, Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft), die nicht mehr die gleichen waren, geändert haben.<br />
Durkheim stellt fest, dass die Erziehung danach strebt, sich immer gradliniger unter die Kontrolle des Staates zu stellen. Eine gewisse Kollektivität zwänge uns Ziele auf und übe dadurch einen „moralischen Druck“ (S. 48 Z. 15, Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft) aus, damit wir uns über die Erziehung einig wären. Das tue sie laut Durkheim aber nicht im negativen Sinne, sondern weil sie daran interessiert sei. Aufgrund der Verschiedenheit der Menschen durch ihren Wohnort, ihre Rasse, der sie angehörig sind, etc. gibt es keinen anderen Kollektivtypus als den Gattungstypus des Menschen. Daran knüpft Durkheim an und sagt, dass die moderne Erziehung nicht mehr eng national sei und die Gesellschaft diesen Menschentypus nach ihren „inneren ökonomischen Bedürfnissen“ gestalten würde. Daran anschließend kritisiert Émile Durkheim Wilmhelm von Humboldt, indem er sagt, dass es ein Irrtum sei, dass man die Kräfte der Natur nur durch methodische Beobachtung entdecken bräuchte, um sie sich entfalten lassen zu können. Der erzogene Mensch sei nicht der Mensch, „den die Natur gemacht hat, sondern der Mensch, wie ihn die Gesellschaft haben will“ (S. 49 Z. 9 ff., Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft). Durkheim zufolge würde die Gesellschaft aber an Charakter verlieren, wenn sich die soziale Spezialisierung aufgrund des Konkurrenzdruckes immer weiter einengt. Er verlangt schließlich, dass eine „Hierarchie unter unseren Fähigkeiten“ (S. 49 Z. 26, Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft) nicht bis in alle Ewigkeiten von der Natur bestimmt, sondern gesellschaftsbedingt sein sollte.</p>
<p>Abschnitt II<br />
Als nächstes merkt Durkheim an, dass eine Gesellschaft einen gewissen Zusammenhalt vorweisen sollte. Durch Erziehung, so Durkheim, würde dieser Zusammenhalt verstärkt werden. Zeitlicher Beginn sollte die Kindheit sein, wobei wesentliche Ähnlichkeiten, die das gesellschaftliche Leben voraussetzt, fixiert werden sollen. Trotzdem müsse sich die Erziehung auf fortdauernde Sicht weiter vervielfältigen und spezialisieren, um den Zusammenhalt beizubehalten.<br />
Als nächstes beschreibt Durkheim eine abstrakte Trennung unseres Wesens. Jeder Mensch vereinige in sich ein individuelles und ein soziales Wesen. Das individuelle Wesen beschreibe alle „Geisteszustände, die sich auf uns selbst und auf die Ereignisse unserer persönlichen Lebens beziehen.“ (S. 50 Z. 18 ff., Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft); das soziale Wesen dagegen drücke in uns selbst die Zugehörigkeit zu bestimmen Gruppen, Einstellungen und Lebensformen aus, mit denen wir uns zu einer Gesellschaft zugehörig machen. Die Bildung des sozialen Wesens, also die Schaffung von Zugehörigkeit und Integrität, sei, so Durkheim, die zentrale Aufgabe von Erziehung. Ein Neugeborenes würde Durkheim als „egoistisches und asoziales Wesen“ (S. 51 Z. 3, Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft) bezeichnet werden, da es erst zu einem Wesen erzogen werden muss, das ein soziales und moralisches Leben führen kann.<br />
Als nächstes zeigt Durkheim den Unterschied zwischen Mensch und Tier auf. Durch Instinkte geleitet wäre ein Tier nicht in ein „neues Leben“ (S. 51 Z. 15, Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft) einführbar. Es würde nichts von seinen Eltern lernen, dass es nicht auch aufgrund seines angeborenen Triebmechanismus´ aus seinen persönlichen Erfahrungen entdecken könnte. Die Erziehung in ihrem eigentlichen Sinne könnte also bei Tieren nichts Wesentliches zu einem anderen Leben beitragen, würde aber auch nichts an der gesellschaftlichen Gruppe, in der das Tier eventuell leben würde, ändern. Der Unterschied zum Menschen liegt darin, dass dieser seine speziellen und komplizierten Fähigkeiten nicht verkörpern und dadurch auch nicht vererben kann. Die Übertragung von Mensch zu Mensch, von Generation zu Generation würde also laut Durkheim über Erziehung erfolgen.<br />
Als nächstes gibt Durkheim Beispiele, wie veränderbar Gesellschaften sein können. Er sagt, dass es von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich sei, ob eine Ausprägung einer soliden intellektuellen Kultur gewünscht war oder eben nicht. Zur Zeit vor der Aufklärung hatten Völker von sich aus aufgrund des fehlenden Bedürfnisses nicht den Wunsch nach Wissenschaft. Ein weiteres Bespiel zeigt Durkheim anhand der physischen Eigenschaften. Historisch gesehen gab es verschiedene physische Zwecke der Gesellschaften, die über Mut, Stärke und Hygiene führten, die die verschiedenen Gesellschaften den Individuen vorschrieben.</p>
<p>Abschnitt III<br />
Hier knüpft Durkheim insofern an, als dass er sagt, dass die Psychologie für sich allein nicht in der Pädagogik ausreiche. Denn die Psychologie könne einem Erzieher nie über das Ziel belehren, das er zu verfolgen hat, sondern nur die Soziologie, die an soziale Zustände anknüpft. Die Psychologie sei &#8211; so Durkheim &#8211; in Werkzeug, das sich auf die Suche nach Mitteln machen soll, die die Triebfedern des Kindes finden und manipulieren sollen. Denn nur durch eine Vollständigkeit und Gesamtheit der genauen Kenntnisse über die jeweiligen Phänomene könne man pädagogisch entsprechend reagieren und die Entwicklung des Kindes steuern. Laut Durkheim sei die Aufgabe der Psychologie also, die persönliche Antriebskraft herauszufinden. Die so genannten „sozialen Ziele“ (S. 54 Z. 10, Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft) erreiche man aber dennoch nur mit „sozialen Mitteln“ (S. 54 Z. 11, Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft). Des Weiteren merkt Durkheim an, dass es wohl keine pädagogische Einrichtung gäbe, „die nicht die Analogie einer sozialen Institution“ (S. 54 Z. 13, Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft)  sei.<br />
Am Ende seines Aufsatzes weist Durkheim noch einmal ausdrücklich deutlich darauf hin, dass der Erzieher nichts nötiger brauche „als eine soziologische Bildung“ (S. 55 Z. 13 ff., Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft). Die Soziologie könne uns zwar kein einheitliches Verfahren der Erziehung geben, aber „richtungweisende Ideen, die die Seele unserer Praxis“ (S. 55 Z. 17 ff., Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft) seien und „die unserem Tun einen Sinn geben“ (S. 55 Z. 17 ff., Durkheim, É.: Erziehung, Moral und Gesellschaft).</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Was versteht Kant unter Erziehung?</title>
		<link>http://maltey.wordpress.com/2008/11/24/was-versteht-kant-unter-erziehung/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 18:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maltey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Immanuel Kant]]></category>

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		<description><![CDATA[1. „Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung“ - Kant setzt voraus, was der Mensch ist &#8211;&#62; muss also schon vor der Erziehung „Mensch“ sein &#8211;&#62; Widerspruch im eigentlichen Satz - „Obwohl der Mensch Mensch ist, ist er noch nicht Mensch“ - Anlage des „Menschseins“ ist schon vorhanden, muss aber noch entfaltet werden &#8211;&#62; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=33&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1.	„Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung“<br />
-	Kant setzt voraus, was der Mensch ist &#8211;&gt; muss also schon vor der Erziehung „Mensch“ sein &#8211;&gt; Widerspruch im eigentlichen Satz<br />
-	„Obwohl der Mensch Mensch ist, ist er noch nicht Mensch“<br />
-	Anlage des „Menschseins“ ist schon vorhanden, muss aber noch entfaltet werden &#8211;&gt; durch Erziehung<br />
-	Lösung: man muss sich einen erwachsenen, bereits erzogenen Menschen als Vorbild für Kinder heranziehen<br />
-	Die Veranlagungen des „Menschseins“ sind immer unterschiedlich &#8211;&gt; Ziel ist also unbestimmt &#8211;&gt; Vervollkommnung der Menschheit (Menschheit früher: das, was den Menschen als Mensch ausmacht; das menschliche Wesen / heute: Gesamtheit aller Menschen)</p>
<p>2.	 „Die Notwendigkeit einer „judiziösen“ Pädagogik<br />
-	Erziehung ist herstellendes Machen<br />
-	Beschützendes Wachsenlassens<br />
-	Erziehung geschieht nicht von alleine, weil „die Natur dazu keinen Instinkt in den Menschen gelegt“ hat<br />
-	Erziehung = Kunst &#8211;&gt; soll nicht mechanisch/planlos, sondern judiziös/planvoll (begründete Urteile) geschehen &#8211;&gt; Pädagogik wird zur Wissenschaft<br />
-	„Kinder sollen nicht dem gegenwärtigen, sondern dem zukünftig möglichen bessern Zustande des menschlichen Geschlechts, das ist: der Idee der Menschheit und deren ganzer Bestimmung angemessen, erzogen werden. […]“</p>
<p>3.	„Die Aufgaben von Erziehung<br />
-	Disziplinierung: Tierheit soll der Entfaltung der Menschheit nicht im Wege stehen; Hinderung der tierischen Anlagen zu entfalten; Zügelung der eignen Triebe und Wünsche (Bueb)<br />
-	Kultivierung: die Verschaffung der Geschicklichkeit für die jeweiligen Zwecke in der Gesellschaft; Beispiel Lesen und Scheiben<br />
-	Zivilisierung: der Mensch soll klug werden, in die menschliche Gesellschaft passen, beliebt werden; Manieren und Artigkeit als soziale Wege zur Erziehung<br />
-	Moralisierung: Disziplinierung., Kultivierung., und Zivilisierung. waren bereits um das 18.Jahrhudert vertreten, nicht aber die Moralisierung; Verabscheuungswürdige Laster sollen abgeworfen werden; „gut“ ist das, bei dem jeder zustimmen würde; Praktische oder Moralische Erziehung soll den Menschen zur Persönlichkeit machen.<br />
„Der Mensch soll nicht bloß zu allerlei Zwecken geschickt sein, sondern auch die Gesinnung bekommen, dass er nur lauter gute Zwecke erwähle. Gute Zwecke sind diejenigen, die notwendigerweise von jedermann gebilligt werden; und die auch zu gleicher Zeit jedermanns Zwecke sein können.“ (Kant 1803/2001, S.44); goldene Regel</p>
<p>4.	„Wie kultiviere ich die Freiheit bei dem Zwange?“ (Kollers sieht dies als wichtigste These)<br />
-	Freiheit mit Zwang kultiviert verbinden<br />
-	Freiheit als Erziehungsmittel &#8211;&gt; als Erziehung zur Mündigkeit<br />
-	1. Begründung: Zwang ist immer dann nötig, wenn das Kind noch nicht selbst urteilen kann und die bloße Fähigkeit der Nachahmung in ihm selbst fortdauert; zum Beispiel bei Selbstschadung  Kind kann noch nicht abschätzen, was für Folgen es geben könnte<br />
-	2. Begründung: gerechtfertigt, wenn Kinder tun, was andere wollen, wenn es will<br />
-	Freiheit findet ihre Grenze an den Freiheiten anderer<br />
-	Zwang ist notwendig, um die Schwierigkeit, sich selbst tu erhalten, zu entbehren, und zu erwerben, um unabhängig zu sein, kennen zu lernen<br />
-	Man darf Kinder zu etwas zwingen, wenn etwas unentbehrlich für sie wäre</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/maltey.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/maltey.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/maltey.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/maltey.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/maltey.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/maltey.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/maltey.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/maltey.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/maltey.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/maltey.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/maltey.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/maltey.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/maltey.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/maltey.wordpress.com/33/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=33&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zum historischen Kontext von Kants Erziehungstheorie</title>
		<link>http://maltey.wordpress.com/2008/11/24/zum-historischen-kontext-von-kants-erziehungstheorie/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 17:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maltey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Immanuel Kant]]></category>

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		<description><![CDATA[- Was ist Aufklärung? - 1770-1830: Veränderungen in Wirtschaft, Politik, Kultur… Ablösung der feudalen Ständegesellschaft zur Industriegesellschaft - Geistesbewegung ab dem 17. Jahrhundert - Nicht mehr Tradition und Sitte (Autorität politischer oder religiösen Obrigkeiten), sondern die menschliche Vernunft - Definition von Aufklärung: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=26&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>-	Was ist Aufklärung?<br />
-	1770-1830: Veränderungen in Wirtschaft, Politik, Kultur… Ablösung der feudalen Ständegesellschaft zur Industriegesellschaft<br />
-	Geistesbewegung ab dem 17. Jahrhundert<br />
-	Nicht mehr Tradition und Sitte (Autorität politischer oder religiösen Obrigkeiten), sondern die menschliche Vernunft<br />
-	Definition von Aufklärung:  „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner <strong>selbstverschuldeten</strong> Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ (Kant 1784/2001, S. 39)<br />
&#8211;&gt; man soll sich seines eigenen Verstandes bedienen<br />
-	politische Freiheitsrechte: Rede-, Presse- und Meinungsfreiheit</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="http://www.marxists.org/deutsch/philosophie/bilder/kant.jpg" src="http://www.marxists.org/deutsch/philosophie/bilder/kant.jpg" alt="Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg; † 12. Februar 1804 ebenda)" width="264" height="356" /></p>
<p style="text-align:center;"><em>Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg; † 12. Februar 1804 ebenda)</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/maltey.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/maltey.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/maltey.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/maltey.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/maltey.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/maltey.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/maltey.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/maltey.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/maltey.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/maltey.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/maltey.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/maltey.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/maltey.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/maltey.wordpress.com/26/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=26&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>

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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Bueb vs. Herrmann</title>
		<link>http://maltey.wordpress.com/2008/11/24/bueb-vs-herrmann/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 17:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maltey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bueb vs. Herrmann]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maltey.wordpress.com/?p=20</guid>
		<description><![CDATA[Was versteht Bueb unter Disziplin? - Unterordnung unter einen äußeren Zwang zugunsten eines höheren Zwecks &#8211;&#62; Integration, Einbeziehung der Heranwachsenden in die Kultur, Weitergabe der Kultur Dadurch sind äußere Zwänge notwendig - Zügelung eigener Triebe und Wünsche - Fremdbestimmung, die Selbstbestimmung übergehen soll Was versteht Hermann unter Disziplin? - „positive“ Disziplin (Selbstdisziplin) im Gegensatz zur [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=20&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#3366ff;"><strong>Was versteht Bueb unter Disziplin?</strong><br />
-	Unterordnung unter einen äußeren Zwang zugunsten eines höheren Zwecks &#8211;&gt; Integration, Einbeziehung der Heranwachsenden in die Kultur, Weitergabe der Kultur<br />
Dadurch sind äußere Zwänge notwendig<br />
-	Zügelung eigener Triebe und Wünsche<br />
-	Fremdbestimmung, die Selbstbestimmung übergehen soll</span></p>
<p><span style="color:#ff6600;"><strong>Was versteht Hermann unter Disziplin?</strong><br />
-	„positive“ Disziplin (Selbstdisziplin) im Gegensatz zur<br />
-	„negativen“ Disziplin (= Zwang ohne Einsicht und Mitwirkung der Kinder)</span></p>
<p><span style="color:#3366ff;"><strong>Was fordert Bueb? (von Erziehern insgesamt)</strong><br />
- Eltern, Lehrer (generell)<br />
- Disziplin und Autorität sollen wieder „selbstverständlich“ bzw. „vorbehaltlos“ gelten  &#8211;&gt; Hintergrund der Deutschen Geschichte &#8211;&gt; Disziplin ist in Verruf geraten<br />
- weil sie Grundvoraussetzung für das Zusammenleben<br />
- und Fundament aller Erziehung seien</span></p>
<p><span style="color:#ff6600;"><strong>Was fordert Herrmann?</strong><br />
-	Disziplin und Autorität sollen sich rechtfertigen, um Anerkennung zu finden<br />
-	Spaß an der Sache und Zuversicht aufs Gelingen als Voraussetzungen für Selbstdisziplin<br />
&#8211;&gt; Lob der Ermutigung!</span></p>
<p><span style="color:#3366ff;"><strong>Was sollen Bueb zufolge Pädagogen tun?</strong><br />
-	kontrollieren und konsequent bestrafen<br />
-	verpflichten, statt nur Angebote zu machen &#8211;&gt; Beispiel: Gottesdienst am Sonntag morgens, Museumsbesuche = verpflichtend<br />
-	konsequent Verhaltensstandards durchsetzen<br />
-	durch Rituale an Disziplin gewöhnen</span></p>
<p><span style="color:#ff6600;"><strong>Was sollen Herrmann zufolge Pädagogen tun?</strong><br />
-	ethnische Anforderungen spüren lassen und von Gewöhnung über Beratung zur Einsicht führen<br />
-	ermutigen<br />
-	Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln<br />
-	Freiräume für Selbstständigkeit gewähren</span></p>
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		<title>Texterörterung zu Immanuel Kants &#8222;Was ist Aufklärung?&#8220;</title>
		<link>http://maltey.wordpress.com/2008/11/18/texterorterung-zu-immanuel-kants-was-ist-aufklarung/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 13:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maltey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Immanuel Kant]]></category>

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		<description><![CDATA[Kant blendet in seinem Text „Was ist Aufklärung?“ so etwas wie ein System, beispielsweise wirtschaftliche Zwänge, vollkommen aus. Er reiht eine Behauptung nach der anderen aneinander, die er noch dazu nicht belegt. Er behauptet, dass sich die Menschen aus Bequemlichkeit und aufgrund mangelnden Mutes, den Vormündern unterwerfen. Die Vormünder nutzen dies aus und genießen ihre [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=17&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kant blendet in seinem Text „Was ist Aufklärung?“ so etwas wie ein System, beispielsweise wirtschaftliche Zwänge, vollkommen aus. Er reiht eine Behauptung nach der anderen aneinander, die er noch dazu nicht belegt.<br />
Er behauptet, dass sich die Menschen aus Bequemlichkeit und aufgrund mangelnden Mutes, den Vormündern unterwerfen. Die Vormünder nutzen dies aus und genießen ihre Macht. Somit stellt sich für mich die Frage: Gibt es auch heute noch Institutionen, die einem das Denken abnehmen? Aus meiner Sicht lautet die Antwort: Ja. Hierfür möchte ich einige Bespiele aufführen. Wir leben heute in einer Mediengesellschaft. Das heißt, dass wenn man Informationen sucht, sie auch bekommt. Ob im Fernsehen, im Internet, über die Zeitung oder durchs Radio – wir werden mit Informationen überschüttet. Alles was wir wissen oder auch  nicht wissen wollen, erfahren wir durch die Medien. Jedoch verliert man aufgrund dieser Informationsüberflutung leicht den Durchblick. Damals gab es keine literarische Öffent-lichkeit, was vielleicht auch besser war, denn die heutigen Vormünder sind zum größten Teil die Stars, die durch Werbung den Trend angeben. Wir lassen uns von ihnen leiten; sie bestimmen, zumindest für die heutige Jugend, was in und was out ist. Sie geben sozusagen ein Konzept vor, welches viele Menschen als Vorbild nehmen und sich danach richten. Dies ist nicht im Sinne der Aufklärung. Wir sollten uns dagegen wehren, unsere eigene Meinung präsentieren und dazu stehen.<br />
Wenn man die Frage der Aufklärung aber von der Seite betrachtet, dass zum Beispiel im Islam die Aufklärung durch religiöse Vorschriften verboten ist, sind wir, im Gegensatz dazu, weiter fortgeschritten. Die Frauen im Islam sind sehr benachteiligt und haben einen niedrigen Stellenwert. In Deutschland herrscht dagegen die Gleichberechtigung, obwohl wir dies noch nicht ganz erreicht haben. Denn in der Politik zum Beispiel gibt es nur 20 Prozent Frauen und 80 Prozent Männer, was wiederum nicht für die komplette Aufklärung spricht.<br />
Unsere Bildung und Forschung sind jedoch sehr weit fortgeschritten und schreitet weiter voran, so dass man der Aufklärung hier wieder ein Stück näher kommt.<br />
Ein weiteres Beispiel dafür, dass wir der Aufklärung nahe sind, wäre, das der Kirche: Früher beaufsichtigten die Kirchen die Universitäten, die Schulen und die Buchzensur; sie besaß ungeheuren Grundbesitz, den sie nicht immer gut verwaltete und sie ernährte eine ansehnlichen Teil der Bevölkerung, jedoch ohne ihm die modernen Werte der Bildung und des beruflichen Ethos zu vermitteln. Jeder, der zur Kirche gehörte, musste sich nach den Geboten richten, gehörte zu der Gemeinde und musste regelmäßig zur Kirche gehen. Kurz: die Kirche übte großen Einfluss auf die Bevölkerung aus. Heute gibt es nur noch wenige Einschränkungen aufgrund des Glaubens. Ein jeder kann an das glauben, was er will; kann zur Kirche gehen, wann es ihm beliebt und muss sein Leben nicht nach dem Gesetz der Kirche leben. Die Kirche hat heute weniger Einfluss auf die Bevölkerung. Jedoch ist sie immer noch strikt gegen die Abtreibung.<br />
Zu der These der Faulheit und Feigheit kann ich nur sagen, dass es auch heute noch solche Personen gibt, die sich danach richten. Ein Beispiel an dieser Stelle ist George Bush. Er umgibt sich nur mit seinen Leuten, die immer alle seiner Meinung sind. Er holt keine Informationen und Ratschläge ein. Was er sagt, ist richtig – nichts anderes. Dieses Beispiel unterstützt die Aussage, dass heute vor allem berühmte Leute die meinungsbildende Gruppe  sind.<br />
Leben wir also in einem Zeitalter der Aufklärung?<br />
Aufklärung bedeutet Freiheit; seine Meinung frei äußern können, ohne Schaden davon zu tragen. Jedoch ist diese Freiheit auch heute noch eingeschränkt. Man braucht für die Freiheit eine wirtschaftliche Absicherung. Kontraproduktiv ist ebenfalls, dass es 5 Millionen Arbeitslose gibt. Erst einmal sollte dieses Problem gelöst werden, um der Aufklärung wieder ein Stückchen näher zu kommen. Doch sollten wir auf den Gesellschaftlichen Wandel warten? Die Aufklärung fordert Verantwortung – von jedem. Die Verantwortung, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Wir alle sind aufgerufen zu erkennen, zu handeln und somit zu verändern.<br />
Gier, Neid und Ausbeutung sind alltägliche Erscheinungsformen unserer Gesellschaft. Gewaltartige Autorität herrscht in unserer Gesellschaft vielfach vor. Im Kindesalter wird bestätigt, wer gesellschaftliche Integration als Unterwerfung akzeptiert oder wer eher belohnt. Wie kann eine Gesellschaft aufgeklärt sein, in der Habsucht statt Geben und Gier statt Hilfsbereitschaft vorherrschen? Haben wir Menschen aus unserer Vergangenheit nichts gelernt? Wir sollten inzwischen Glaubenstoleranz und friedliche Eintracht als unsere Normen und Werte verinnerlicht haben. Die letzte Konsequenz zum verantwortungsbewussten Handeln im Sinne der Aufklärung scheint zu fehlen.<br />
Außerdem bedeutet Aufgeklärtheit auch allwissend. Dies kann man nie zu 100 Prozent erreichen. Man lernt nicht aus. Vielleicht kommt man dem Ziel näher, wenn man jeden Tag ein Stück daraufhin arbeitet, aber erreichen werden wir die Aufklärung nie.</p>
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		<title>moinsen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 14:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maltey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[I  Portfolio &#8230; &#8230;<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maltey.wordpress.com&amp;blog=5403510&amp;post=3&amp;subd=maltey&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 14:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maltey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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